Technologie – Membranfiltration
Lassen Sie nur gutes Wasser in Ihre Gebäude
Die GTS-Ultrafiltration wirkt als physikalische Membranbarriere direkt am Hauswassereingang. Legionellen, Bakterien, Rost und Partikel werden bei intakter und bestimmungsgemäß betriebener Anlage am Membranmodul mechanisch zurückgehalten – ohne Zugabe von Desinfektionsmitteln im regulären Filtrationsprozess.
Was die Membranbarriere stoppt
Die GTS-UF-Membran hat Poren von 0,02 bis 0,1 Mikrometer – feiner als jede Bakterie groß ist.
0,3–0,9 µm groß – die Membran ist bis zu 45× feiner. Legionellen können sie physikalisch nicht passieren.
Bakterien (≥ 0,2 µm) werden am Membranmodul mechanisch zurückgehalten. Ohne Zugabe von Desinfektionsmitteln im regulären Filtrationsprozess.
Verrostete Leitungen im Versorgungsnetz sind weit verbreitet. Die UF-Barriere hält alle Partikel zurück.
Schwebstoffe, Biofilm-Fragmente und Sedimente aus dem öffentlichen Netz werden vollständig gefiltert.
Mikroplastikpartikel, die in immer mehr Wassernetzen nachgewiesen werden, passieren die Membran nicht.
Je nach Membranporengröße werden auch Viren zurückgehalten – ohne Chemie oder UV-Bestrahlung.
Filterfeinheit im Vergleich
TrinkwV-Pflicht – hält groben Schmutz zurück, nicht Bakterien
Hält viele Bakterien zurück – nicht alle Legionellen zuverlässig
Mechanischer Größenausschluss am Membranmodul – Membranfiltrationsklasse für Trinkwasser
Entfernt auch Mineralien – für Trinkwasser meist zu aufwendig
Was GTS-Anlagen einzigartig macht
Herkömmliche UF-Filter haben ein Problem: Stagnation. Wo das Wasser steht, siedeln sich Keime an. GTS löst das mit drei technischen Innovationen.
Aktiver Selbstschutz – rund um die Uhr
Ein Filter muss groß genug sein, um Lastspitzen zu bewältigen – wird aber den Großteil des Tages nur schwach durchströmt. Genau dann können sich Mikroorganismen auf der Filteroberfläche anlagern. Eine integrierte Pumpe hält die Strömung durch die Membran auch bei geringer oder keiner Wasserentnahme aufrecht. Die kontinuierliche Strömung reduziert die Anlagerung von Mikroorganismen auf der Filteroberfläche – auch nachts und am Wochenende.
Crossflow-Prinzip – der Filter reinigt sich selbst
Bei herkömmlichen Filtern setzt sich Schmutz direkt auf der Membranoberfläche ab – kurze Standzeiten und hohe Wartungskosten sind die Folge. Das Crossflow-Prinzip lässt das Wasser mit hoher Geschwindigkeit tangential entlang der Membranoberfläche strömen – Ablagerungen werden kontinuierlich weggespült, bevor sie sich festsetzen. Das Ergebnis: Membranstandzeiten von 24+ Monaten statt wenigen Wochen.
Intelligenter Druckausgleich – voller Druck. Immer.
Jeder Filter erzeugt Widerstand. Bei herkömmlichen Anlagen führt das bei gleichzeitiger Wasserentnahme zu einem spürbaren Druckabfall. Die integrierte Pumpensteuerung der GTS-Anlage gleicht den Druckverlust automatisch und in Echtzeit aus. Der Wasserdruck an allen Zapfstellen bleibt konstant – unabhängig davon, wie viele gleichzeitig geöffnet sind.
Zwei Baureihen – für jeden Einsatzort
Die UF-Barrier schützt am Eingang, die UF-C reinigt von innen. Gemeinsam bieten sie lückenlosen Schutz.
UF-Barrier
Die UF-Barrier schützt Ihre gesamte Gebäudeinstallation, indem sie am Hauswassereingang eine physikalische Barriere errichtet. Was nicht in die Installation gelangt, kann sich auch nicht vermehren.
- ✓ Einbau direkt am Hausanschluss – vor der gesamten Installation
- ✓ Stoppt Kontaminationen aus dem öffentlichen Versorgungsnetz
- ✓ Schützt Kalt- und Warmwasserleitungen gleichermaßen
- ✓ Für Neu- und Bestandsgebäude geeignet
UF-C
Die UF-C wird in den Zirkulationskreislauf des Trinkwarmwassersystems integriert und reduziert filtrierbare Mikroorganismen im zirkulierenden Warmwasser. Eine Temperaturabsenkung ist nur unter den in der DGKH-Stellungnahme 2023 genannten Voraussetzungen möglich; das Energiepotenzial ist objektspezifisch.
- ✓ Filtration im Zirkulationskreislauf des Warmwassersystems
- ✓ Reduziert filtrierbare Mikroorganismen im Wasserstrom
- ✓ Temperaturanpassung nur unter DGKH-2023-Voraussetzungen
- ✓ Kontinuierliches Monitoring der Betriebsdaten
UF vs. thermische Desinfektion vs. Chlorierung
| Kriterium | GTS Ultrafiltration | Thermische Desinfektion | Chlorierung |
|---|---|---|---|
| Wirkprinzip | ✓ Physikalische Membranbarriere | Temperatur ≥ 70°C | Chlor / Chlordioxid |
| Wirkungsweise | ✓ Mechanischer Größenausschluss am Membranmodul | Wirkung abhängig von gleichmäßiger Wärmeverteilung | Abhängig von Dosierung & Wasserchemie |
| Energiebedarf | ✓ Niedrig – Temperatur kann gesenkt werden | Hoch – dauerhaft 60°C+ erforderlich | Mittel – Dosieranlage, Überwachung |
| Resistenzrisiko | ✓ Keines (physikalisch) | Wärmeresistente Stämme möglich | Chlorresistenz bekannt |
| Korrosion | ✓ Keine | Erhöhte Rohrermüdung bei hohen Temp. | Korrosionsfördernd |
| Verbrühungsrisiko | ✓ Keines | Bei Desinfektion erhöht | Keines |
| Langfristige Kosten | ✓ Niedrig | Hoch (Energieverbrauch) | Mittel (laufende Kosten Chemie) |
Wie ist Ultrafiltration in Deutschland regulatorisch einzuordnen?
Der Einsatz einer Ultrafiltrationsanlage in einer konkreten Trinkwasserinstallation ist im Einzelfall – produkt-, einsatzort- und betriebsbezogen – mit dem zuständigen Gesundheitsamt und unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Regelwerke abzustimmen. Folgende Grundlagen sind dabei einschlägig:
§ 20 TrinkwV regelt zulässige Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren. Maßgeblich ist die vom Umweltbundesamt geführte und im Bundesanzeiger veröffentlichte Liste.
Trinkwassererwärmungs- und Trinkwasserleitungsanlagen; technische Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums. Der DVGW hat zur aktuellen Einordnung von UF-Anlagen in Trinkwasserinstallationen Stellung genommen.
Anlagen zur Aufbereitung von Trinkwasser innerhalb von Gebäuden – Membranfilteranlagen. GTS-Anlagen werden in Anlehnung an diese Norm ausgelegt.
Wasserberührende Bauteile der GTS-UF-Anlagen verfügen über trinkwasserrechtliche Eignungsnachweise. Aussteller, Zertifikatsnummer und Geltungsbereich werden objektbezogen offengelegt.
Die rechtliche und hygienische Bewertung des Einsatzes erfolgt einzelfallbezogen durch das zuständige Gesundheitsamt. GTS unterstützt bei der Vorbereitung der erforderlichen Unterlagen.
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