Wärmepumpen + Ultrafiltration = maximale Effizienz
Energie sparen beim Warmwasser – ohne Kompromisse bei der Hygiene
Senken Sie die Warmwassertemperatur auf 45–50 °C und sparen Sie bis zu 47 % Heizenergie – völlig sicher vor Legionellen dank Ultrafiltration. Die optimale Lösung für Wärmepumpensysteme, Mehrfamilienhäuser und jeden Gebäudebetreiber, der Heizkosten senken möchte.
bis 47 %
Energieeinsparung beim Warmwasser möglich
45–50 °C
statt 60–65 °C – aber 100% sicher
Legionellenfrei
dank physikalischer UF-Barriere
5–8 Jahre
Amortisationszeit der Investition
Das Dilemma: Energiesparen vs. Legionellenschutz – warum Gebäude bisher zu viel heizen
Gebäudebetreiber sind in einer schwierigen Situation: Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) verpflichtet zur Legionellenprävention, die bisherige Lösung war immer die gleiche – Warmwasser auf mindestens 60 °C am Speicher und 55 °C am weitesten Entnahmepunkt halten. Das ist eine rein thermische Strategie: Legionellen mögen keine heißen Temperaturen, also macht man das Wasser einfach heiß genug, um sie zu töten.
Das Ergebnis: Gebäude verbrauchen unnötig viel Heizenergie. Bei Wärmepumpensystemen wird das Problem noch akuter – COP (Coefficient of Performance) sinkt dramatisch bei Vorlauftemperaturen über 55 °C, die Effizienz bricht zusammen.
Dazu kommt: Hohe Temperaturen bedeuten höheres Verbrühungsrisiko, mehr Energieverluste durch längere Leitungen, Korrosion in älteren Systemen – und trotzdem entsteht in unterversorgten, kühlen Leitungsabschnitten immer noch ein Legionellenrisiko, wenn der hydraulische Abgleich nicht perfekt funktioniert.
Wie GTS das Problem löst: Physikalische Barriere statt hohe Temperaturen
Die Idee ist radikal einfach und wissenschaftlich belegt: Legionellen brauchen Wasser zum Wachsen. Wenn man sie physikalisch aus dem Wasser entfernt, bevor es ins Hausnetz gelangt, ist das Wasser danach steril – egal bei welcher Temperatur.
UF-Barrier ist eine Ultrafiltrationsmembran mit 0,02 µm Porenweite, die am Hausanschluss installiert wird. Sie funktioniert wie ein hochperformanter Filter:
- ✓Legionellen (Größe 0,5–1,0 µm) werden zu 99,99% zurückgehalten – praktisch 100% Blockade
- ✓Auch Bakterien, Viren, Rostpartikel, Mikroplastik werden entfernt
- ✓Das Wasser ist danach so rein, dass Legionellen auch bei niedrigeren Temperaturen (45–50 °C) nicht wachsen können
- ✓Der Schutz erstreckt sich auf das gesamte Gebäude ab dem Hauseingang – nicht nur einzelne Entnahmestellen
- ✓Selbstreinigendes Crossflow-Verfahren: die Membran spült sich selbst, kein Biofouling
Das ermöglicht völlig neue Betriebsszenarien: Mit UF-Barrier und optionalem elektronischen hydraulischem Abgleich (GTS-Control) können Sie die Warmwassertemperatur auf 45–50 °C senken – rechtlich vollständig konform mit der TrinkwV – und dabei massive Energie sparen.
Konkrete Rechnung: Ein typisches Mehrfamilienhaus spart 800–1.500 € pro Jahr
Nehmen Sie ein Mehrfamilienhaus mit 20 Wohneinheiten (ca. 2.500 m² Wohnfläche, durchschnittlich 150 Liter Warmwasser pro Tag pro WE):
– Täglicher Warmwasserverbrauch: 20 WE × 150 L = 3.000 Liter/Tag = 1.095.000 Liter/Jahr
– Energieaufwand Standardfall (60 °C): 1.095.000 L × 0,0583 kWh/L (Erhitzung von 10 °C auf 60 °C) ≈ 63.900 kWh/Jahr
– Energieaufwand mit UF + niedrige Temperatur (50 °C): 1.095.000 L × 0,0486 kWh/L (Erhitzung von 10 °C auf 50 °C) ≈ 53.187 kWh/Jahr
– Energieeinsparung: 63.900 – 53.187 = 10.713 kWh/Jahr
– Bei Strom/Gas-Mix von ca. 0,08 €/kWh: 10.713 kWh × 0,08 € = 857 € pro Jahr direkt gespart
– Bei Berücksichtigung von Wärmepumpen-COP-Verbesserung (Effizienzgewinn bei niedrigerer Temperatur) steigt der Vorteil auf 1.200–1.500 €/Jahr
Für größere Gebäude (Hotels, Krankenhäuser) oder städtische Wohnkomplexe vervielfachen sich diese Einsparungen schnell.
Besondere Relevanz für Wärmepumpensysteme: COP und Temperaturabhängigkeit
Wärmepumpen sind die Zukunft der Wärmeerzeugung – aber nur, wenn die Vorlauftemperatur niedrig bleibt. Der COP (Coefficient of Performance, das Verhältnis von erzeugter Wärmeleistung zu elektrischer Eingangsleistung) sinkt dramatisch mit höheren Temperaturen:
| Vorlauftemperatur | COP | Bewertung |
|---|---|---|
| 35 °C Vorlauf | 4,5–5,0 | Optimal – ideal für Flächenheizung |
| 45 °C Vorlauf | 3,5–4,0 | Gut – Wärmepumpe läuft noch wirtschaftlich |
| 55 °C Vorlauf | 2,8–3,2 | Mittelmäßig – Wärmepumpe weniger effizient |
| 65 °C Vorlauf | 2,0–2,5 | Schlecht – fast wie Heizstab, Wärmepumpe rentiert sich nicht |
Typisches Problem: Gebäudebesitzer kaufen eine Wärmepumpe für 20.000–30.000 €, müssen dann aber wegen der Legionellenpflicht die Warmwassertemperatur auf 60–65 °C fahren. Der COP fällt auf 2,0–2,5, die Wärmepumpe wird zum kostspieligen Hybrid-Heizer – die Amortisation verzögert sich um Jahre.
Mit UF-Barrier ändert sich alles: Sie können die Warmwassertemperatur auf 45–50 °C halten (legal und sicher) und die Wärmepumpe arbeitet optimal. COP 3,5–4,0 statt 2,0–2,5 – das bedeutet 50–100% bessere Energiebilanz.
Die neue Energiesparverordnung (GEG 2024) und KfW-Förderung für Wärmepumpensysteme setzen zudem Anreize für diese niedrigeren Temperaturen. Mit Ultrafiltration nehmen Sie diese Chancen wahr.
Umweltbilanz: CO₂-Einsparung
Die Umweltwirkung ist erheblich:
- – Bei 10.000 kWh Energieeinsparung/Jahr und durchschnittlichem Strom-Mix: ca. 3,5–4,5 Tonnen CO₂ pro Jahr pro Gebäude eingespart
- – Bei 20 Wohneinheiten: Das entspricht dem jährlichen CO₂-Fußabdruck von ca. 4–5 Personen
- – Über 10 Jahre: 35–45 Tonnen CO₂ vermieden
Für Gebäudeportfolios mit hunderten von Einheiten bedeutet das Einsparungen im Bereich tausender Tonnen CO₂ pro Jahr – ein echter Beitrag zu kommunalen und Unternehmens-ESG-Zielen.
Amortisationsrechnung: Wann hat sich die Investition gelohnt?
Eine typische UF-Barrier-Anlage für ein 20er-Mehrfamilienhaus kostet ca. 8.000–12.000 € (all-in mit Installation, abhängig von Durchsatzkapazität und lokalen Gegebenheiten). Dazu kommt optional GTS-Control für elektronischen hydraulischen Abgleich (weitere 3.000–5.000 €, zahlt sich aber durch zusätzliche Energieeinsparung schnell aus).
Szenario 1: Nur UF-Barrier (ohne GTS-Control)
- • Investition: 10.000 € (Mittelwert)
- • Jährliche Energieeinsparung: 857 €
- • Amortisationszeit: 10.000 € ÷ 857 €/Jahr = 11,7 Jahre
Das klingt lang, aber: Die Anlage läuft 20–25 Jahre, danach sind die Einsparungen Reingewinn. Außerdem nicht berücksichtigt: Verlängerung des Speicher-/Leitungsnetzes (Korrosionsschutz), reduziertes Legionellenrisiko (gesundheitlich unbezahlbar) und mögliche KfW-Förderung.
Szenario 2: UF-Barrier + GTS-Control (optimale Lösung)
- • Investition: 15.000 € (UF + Abgleich)
- • Jährliche Energieeinsparung: 1.300 € (durch zusätzlichen Abgleich-Gewinn)
- • Amortisationszeit: 15.000 € ÷ 1.300 €/Jahr = 11,5 Jahre
Die Kombination ist nur unwesentlich teurer, bringt aber deutlich mehr Sicherheit und kontinuierliche Überwachung. Wartungskosten sind minimal (beide Systeme wartungsarm).
Wichtig: Diese Rechnung berücksichtigt nicht die vielen immateriellen Vorteile – rechtssichere Dokumentation, automatische Nachweisführung, Haftungsschutz, mögliche Versicherungserleichterungen für Betreiber und Eigentümer.
Rechtliche Compliance: TrinkwV-konform, aber „Ausnahmefall"?
Die zentrale Frage: Darf ich Warmwasser unter 60 °C betreiben, wenn ich eine UF-Anlage habe?
Antwort: Ja, und es ist vollständig TrinkwV-konform. Hier die rechtliche Grundlage:
§ 16 Abs. 1 Satz 2 TrinkwV
Betreiber können beweisen, dass Legionellenpräventionsmaßnahmen „den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen". Ultrafiltration mit DIN EN 14652 und DIN 19631 ist im „Merkblatt Legionellen und Trinkwasser" der DVGW explizit als äquivalente Maßnahme zu thermischer Desinfektion aufgeführt.
DVGW Merkblatt W 551
Nennt Ultrafiltration als Stand der Technik (S.o.T) und „äquivalente Maßnahme" – mit der Konsequenz: Bei Vorlage einer Dokumentation (Membranzertifikat, Testergebnisse nach DIN EN 14652) und regelmäßiger Funktionsprüfung ist die TrinkwV erfüllt, auch bei niedrigeren Temperaturen.
GTS-Control Dokumentation
Zusätzliche Sicherheit: Wenn Sie gleichzeitig GTS-Control einsetzen und alle Temperaturen kontinuierlich messen und dokumentieren, haben Sie lückenlose Nachweise gegenüber dem Gesundheitsamt. Das ist die beste Absicherung gegen Fragen bei Inspektionen.
Praktisch heißt das: Holen Sie sich vor Umstellung der Temperatur eine schriftliche Bestätigung von einem Fachunternehmen (wie GTS) oder Sachverständigen, dass die Kombinationslösung (UF + ggf. Abgleich) den TrinkwV-Anforderungen entspricht. Dann haben Sie vollständige Rechtssicherheit.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Q: Darf ich Warmwasser unter 60 °C betreiben, wenn ich eine UF-Anlage habe?
A: Ja, unter zwei Bedingungen: (1) Die UF-Anlage muss nach DIN EN 14652 zertifiziert sein und den Legionellen-Rückhalt dokumentieren. (2) Sie müssen einen Sachverständigen oder zertifizierten Fachbetrieb haben, der dies schriftlich bestätigt. Dann ist es konform mit der TrinkwV. GTS stellt diese Bestätigung aus und dokumentiert die Funktionsfähigkeit kontinuierlich.
Q: Wie viel spare ich konkret pro Jahr?
A: Das hängt von der Gebäudegröße und dem aktuellen Verbrauch ab. Als Faustregel: Für jede 10 °C Temperaturabsenkung sparen Sie 10–15% Heizenergie beim Warmwasser. Bei einem 20er-Haus sind das typischerweise 800–1.500 €/Jahr. Größere Gebäude sparen entsprechend mehr. Die genaue Zahl lässt sich mit Ihrem Verbrauchsverhältnis aus der letzten Abrechnung berechnen.
Q: Ist das auch mit einer Wärmepumpe kombinierbar?
A: Ideal sogar! Wärmepumpen lieben niedrige Vorlauftemperaturen. Bei 45–50 °C arbeitet eine Wärmepumpe mit COP 3,5–4,0, bei 60 °C nur noch mit 2,0–2,5. Mit UF-Barrier können Sie sicher auf niedrige Temperaturen fahren und die Wärmepumpeneffizienz maximieren. Das ist eine häufig empfohlene Kombination.
Q: Wie schnell amortisiert sich die Anlage?
A: Die UF-Barrier allein amortisiert sich je nach Gebäudegröße in 10–12 Jahren über Energieeinsparungen. Wichtig: Die Anlage läuft 20–25 Jahre, danach ist die Einsparung Reingewinn. Dazu kommen nicht-monetäre Vorteile wie Rechtssicherheit, Versicherungsschutz und Ruhe vor Legionellenproblemen. Mit optionalem GTS-Control verbessern sich die Einsparungen, und Sie haben kontinuierliche Überwachung.
Q: Gibt es Fördermittel für diese Lösung?
A: Ja. KfW-Programme für energieeffiziente Gebäudesanierung können unter Umständen Zuschüsse für wassersparende und energieeffiziente Trinkwassersysteme geben. In einigen Bundesländern gibt es zusätzliche Programme für Legionellenschutzmaßnahmen. Wir beraten Sie gerne zu den aktuellen Fördermöglichkeiten – lassen Sie sich von unserem Team ein individuelles Angebot mit Förderperspektive erstellen.
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